KAKTUSARME-
FÜR ÖFFNUNG UND LOSLASSEN
Für die Tuer und Nicht-Tuer unter uns
Wie vor einiger Zeit in „Vom TUN und NICHT TUN“ beobachtet, neigen Menschen dazu, in Übertreibungen zu leben. In Bezug auf Sport, Übungen und Aktivität im Allgemeinen bedeutet das: Manche sind sehr aktiv und setzen sich schnell unter Druck, noch mehr tun zu müssen. Andere sind gelassener unterwegs, kriegen aber manchmal nicht genug den Hintern hoch.
Hier kommt mal eine Übung, die beide Gruppen ansprechen könnte.
Wie übst du Kaktusarme?
Für die Kaktusarme legst du dich flach auf den Rücken, am besten auf dem Boden, Matratzen sind zu weich. Ob du die Knie dabei aufstellst oder die Beine ausstreckst, kommt darauf an, wie sich dein unterer Rücken entspannter anfühlt.
Nun spreizt du die Arme zur Seite ab. Bewege sie von Hüfthöhe langsam Richtung Kopf und beobachte, auf welchem Level du eine schöne Öffnung im Brustkorb erlebst, womöglich mit einer angenehmen Dehnung in die Arme hinein. Da bleibst du. Gehe nicht so weit, dass deine Hand vom Boden abhebt oder du Schmerzen verspürst!
Es kann sein, dass dein linker Arm mehr oder weniger mobil ist als dein rechter. Es kann sein, dass du heute freier bist als gestern. Achte auf deinen Körper! Je nachdem, wie gerundet dein oberer Rücken ist, kann ein kleines Kissen unter dem Hinterkopf hilfreich sein.
Nach dem Sport oder zum Runterkommen
Du kannst dich als Kaktus hinlegen, nachdem du sportlich unterwegs warst. Stell dir einen Wecker, so dass du wirklich fünf Minuten auf deine Atmung und deinen Körper achten und loslassen üben kannst. Der Kaktus eignet sich aber auch hervorragend, um deinem Körper abends zu signalisieren, dass die Anstrengung des Tages vorbei ist und nun Entspannung angesagt ist.
Für die Sportmuffel unter uns ist dies mal eine Übung, die nicht viel Überwindung kostet- aber als Öffnung für den Brustkorb große Wirkung erzielen kann.
Und: Auch auf dem Strandhandtuch lässt es sich ganz fantastisch als Kaktus liegen!